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Reputation

Gefälschte Google-Bewertungen erkennen und melden

Eine praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitung für Unternehmer, um richtlinienwidrige Bewertungen zu identifizieren — und erfolgreich zu eskalieren.

Sophia KellerLead Reputation Strategist
Datum
Umfang
6 Min. Lesezeit
Lupe über einem Computerbildschirm mit Rezensionen
Symbolbild · Lupe über einem Computerbildschirm mit Rezensionen

Fake-Bewertungen sind das Schlüsselproblem vieler Unternehmen. Eine einzelne, scheinbar harmlose 1-Sterne-Rezension kann zu monatelangen Umsatzeinbußen führen. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Blick erkennt man die meisten gefälschten Bewertungen in unter fünf Minuten.

Die vier Warnsignale

  • 01Das Profil hat wenige andere Bewertungen — oft nur 1-2 insgesamt
  • 02Alle Bewertungen sind entweder 1 oder 5 Sterne, keine Zwischentöne
  • 03Der Inhalt nennt keinen konkreten Service, Mitarbeiter oder Termin
  • 04Die Formulierung wirkt generisch, austauschbar, fast emotionslos

So eskalieren Sie richtig

Sammeln Sie zuerst Beweise: Ein Screenshot des Profils, der Bewertung und aller sichtbaren anderen Bewertungen des Verfassers. Dokumentieren Sie, warum der Verfasser kein echter Kunde sein kann (fehlende Rechnung, kein Termin im Kalender, keine CRM-Spur).

Melden Sie dann die Bewertung über die offiziellen Google-Kanäle mit spezifischem Richtlinienbezug — nicht mit der pauschalen „Unangemessen"-Option. Ein guter Hinweis: Richtlinie „Bewertungen von Nicht-Kunden" oder „Koordinierte Fake-Aktivität".

Wenn Google nicht reagiert

In über 40 % der Fälle lehnt Google den ersten Löschantrag pauschal ab. Das ist kein Grund, aufzugeben — es ist der Punkt, an dem der juristische Weg beginnt. Eine Abmahnung durch einen Fachanwalt führt in vielen Fällen zu einer Überprüfung auf höherer Ebene.

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